Tipps zur Dokumentation Ihres Projekts
Praktische Tipps für Lehrer und Schulsozialarbeiter
Alle eingereichten Projekte werden von einer Fach-Jury begutachtet. Entscheidend für eine Prämierung ist nicht nur ein spektakulärer Umfang einer Aktivität, sondern in besonderem Maße auch die Nachhaltigkeit, die innovative Idee und die Möglichkeit für andere, den kreativen Gedanken aufzugreifen und an der eigenen Schule selbst umzusetzen (Vernetzungsgedanke).
Um der Jury ein möglichst eindrucksvolles Bild vom Vorhaben und seiner Umsetzung zu vermitteln, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Eine gelungene Dokumentation führt nebenbei auch zu einer höheren Identifikation Ihrer SchülerInnen mit der Sache und der Schule und kann auch schulintern neue positive Impulse setzen!
Sie reichen Ihre Projektdokumentation in erster Linie als Datenträger (z.B. CD-R) oder als Dateien per eMail ein. Sollten Sie sich in Umfang und Art der Präsentation unsicher sein, können Sie vorab gerne unsere Beratung in Anspruch nehmen.
Zeigen Sie, was Sie und Ihre SchülerInnen tun, per Foto und/oder Video. Eine gute Bildqualität ist schön, aber nicht ausschlaggebend. Filme oder Fotos sollten eher kurz und knackig und wenig langatmig sein. Den Gruppenprozess wiedergebende Beiträge sind oft attraktiver als statische Ergebnisdarstellungen. Nutzbar sind alle gängigen digitalen Bildformate. Im Cool at School-Aktionshandbuch finden Sie Hinweise zur Erstellung von Pressefotos, die Sie nutzen können.
Flankierend zu Videos können auch Tonbeiträge (in gängigen digitalen Formaten) mit Interviews von Betroffenen, Aktiven oder Beobachtern hervorragend die Anlässe, den Verlauf oder die Ergebnisse im Rahmen Ihres Projekts darstellen.
Lassen Sie auch andere zu Wort kommen. Meinungen, Umfragen, Interviews etc. von nicht beteiligten Schülern, dem Kollegium, Eltern und anderen sind oft die eindrucksvollsten Bestätigungen für die Notwendigkeit oder den Erfolg einer Aktivität. Dazu zählen auch Presseberichte.
Tun Sie Gutes und machen Sie das auch publik. Laden Sie die öffentliche Presse ein, zeigen Sie aber auch in anderen Medien – von der eigenen Schülerzeitung über die schulinterne Homepage bis zu Inhaltsforen im Internet -, was Sie zu bieten haben. Hinweise zum Pressegespräch und interessante Links finden Sie auf unserer Homepage und/oder im Cool at School-Aktionshandbuch.
Neben „klassischen Dokumentationswerkzeugen“ können sich im Verlauf der Aktivitäten auch weitere „Erinnerungsstücke“ ergeben: Einträge in ein Klassen- oder Projekttagebuch, Flugblätter, ausdrucksstarke Zettelchen im Meckerkasten, farbbekleckerte T-Shirts und vieles mehr, was vom Tun und den Folgen erzählt.
Wir empfehlen: lassen Sie verschieden Perspektiven bei der Projektbegleitung und –dokumentation zu, nutzen Sie einen „Medien-Mix“ und setzen Sie die redaktionelle Schere erst ganz zum Schluss an.
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