Newsletter Nr. 19 - "Stark im MiteinanderN"

Sehr geehrte Abonnenten,

herzlich willkommen zum Newsletter 19 unseres Projekts „Stark im MiteinanderN“.

Mit unserem Newsletter erhalten Sie kostenlos für Sie ausgewählte Informationen rund um unsere Website und das Thema konstruktive Konfliktkultur. Wir – das sind die Westfälische Provinzial, das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe, der asb (arbeitskreis soziale bildung und beratung) sowie die Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster – hoffen, dass wir Ihnen die eine oder andere Anregung für einen konfliktfreieren ´Lebensraum Schule` geben können.

 

Cool at School-Fortbildungen zum Thema Vandalismusprävention

Die eintägige Fortbildung zur Vandalismusprävention am 5. März 2008 zeigte, wie brisant das Thema an vielen Schulen ist. Wir haben aufgrund der großen Nachfrage zwei weitere Fortbildungstermine festgelegt. Diese sind am 20.5.2008 bzw. 30.10.2008.

Die jeweils eintägigen Fortbildungen finden statt im Schulungsgebäude der Provinzial in Münster im Rahmen des Projektbausteins "Cool at School".  Sie richten sich an interessierte Schulleiter/innen, Lehrer/innen, Schulsozialarbeiter/innen und Schulpsychologen/innen von weiterführenden Schulen. Für die Fortbildung am 20. Mai sind zur Zeit noch 6 Plätze und für die Fortbildung am 30. Oktober zur Zeit noch 11 Plätze frei. Infos hierzu erhalten Sie auch im Internet unter www.miteinandern.de

Spotlight – Theater gegen Mobbing Fortbildungen

1. Fortbildungsblock – Kreise Olpe / Siegen-Wittgenstein         
Teil I: 15.04.2008, 9.30 – 16.30 h, Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem
Teil II: Hospitation an einem Projekttag am Mo 28.04.2007, Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem, oder Mo 05.05.2008, Peter-Paul-Rubens Gymnasium
Teil III: 15.05.2008, 9.30 – 16.30 h, Gemeinschaftshauptschule Kirchhundem
Leitung: Annette Michels und Andreas Raude
22 Ustd.  € 62 (inkl. Buch)

2. Fortbildungsblock – Stadt Bielefeld und Umgebung
Teil I: 04.09.2008, 9.30 – 16.30 h, Brackweder Gymnasium
Teil II: Hospitation an einem Projekttag am Mo 08.09.2008, N.N. oder Mo 15.09.2008, Brackweder Gymnasium
Teil III: 24.09.2008, 9.30 – 16.30 h, Brackweder Gymnasium
Leitung: Annette Michels und Andreas Raude
Ort: Brackweder Gymnasium
22 Ustd.  € 62 (inkl. Buch)

Qualifizierung zum/zur FamilienbildnerIn und -beraterIn

Berufs- und studienbegleitende Fortbildung – Grundkurs
 
„…was machst Du denn jetzt so?“ „Ich bin Erzieherin geworden. Die Arbeit macht mir total Spaß – nur im Kontakt mit den Eltern habe ich Probleme, sogar manchmal Angst vor den Elternabenden und Elterngesprächen… und Du?“ „Ich bin inzwischen Schulsozialarbeiterin, mein Traumjob! Mit den Kindern kam ich von Anfang an ganz gut klar, doch die Eltern habe ich zu Beginn als schwierig erlebt und nicht in die Arbeit mit einbezogen. Irgendwann hab‘ ich mich aber getraut und bin aktiv auf die Eltern zugegangen. Seitdem ist die Arbeit mit den Kindern auch Arbeit in und mit den Familien…“
 
Förderung von Kindern bedeutet auch Unterstützung und Förderung der Familie insgesamt. Arbeit mit Kindern bedeutet Arbeit mit der Familie. Kindertageseinrichtungen werden zum Bildungs- & Erfahrungsort für Kinder und ihre Eltern weiterentwickelt und damit auch Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt. Es entstehen zunehmend Familienzentren, die den Anspruch haben, durch eine vernetzte Arbeit die Entwicklung von Kindern zu fördern. Dies bedeutet für die dort tätigen ErzieherInnen, zum Wohl des Kindes den Blick zu erweitern auf die ganze Familie.

Ähnliches gilt auch für die Einbeziehung der Eltern in schulische Belange; die Eltern werden dort zunehmend mehr in den Blick genommen, insbesondere wenn es um die Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund geht; will man diese Kinder fördern, ist es notwendig, die ganze Familie und deren Hintergrund zu beachten. Der erweiterte Blick auf die ganze Familie erfordert sowohl inhaltlich als auch methodisch neue Kompetenzen, die in dieser Fortbildung vermittelt werden. Dabei wird besonderer Wert auf die konkrete Nutzung für die verschiedenen Praxisfelder gelegt.
 
Zielgruppe:  
Menschen, die mit Kindern und Familien arbeiten bzw. arbeiten wollen, wie ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, Dipl. PädagogInnen., HeilpädagogInnen, z. B. in Familienzentren, Familienbildungsstätten, Kindertages- und Weiterbildungseinrichtungen, Schule (Schulsozialarbeit)
 
Ziel:  
Die Fortbildung befähigt die TeilnehmerInnen, Familien zu fördern, zu begleiten und nachhaltig zu unterstützen.
 
Inhalte:  
- Kreative und erlebnisaktivierende Zugänge in der Arbeit mit Familien
   (z. B. Spielpädagogik, Musik, Theater)
- Entwicklung und praktisches Einüben von Konzepten für die Arbeit mit Familien und zur  
  Durchführung von Familienbildungsseminaren und -kursen
- Beratungsgespräche führen
- Elternabende gestalten und moderieren
- Moderationen und Interventionen in der Arbeit mit Familien
- Familiensysteme-Familiendynamiken-Familienkrisen & -konflikte
 
Form:  
8x 1½ Tage, jeweils donnerstags nachmittags und freitags ganztägig. Die konkreten Termine können ab April 2008 im Büro erfragt werden. Beginn ist Herbst 2008. Die Fortbildung wird im Herbst 2009 mit einem Zertifikat abgeschlossen sein. Ein kostenloser Kennenlern- und Auswahltag für Interessierte findet am Mi 18.06.2008, 13.00-16.00 statt. Eine schriftliche Anmeldung hierzu ist nötig.
 
Kosten:
Insgesamt € 600. Die Gesamtkosten können in 12 Monatsraten à € 50 entrichtet werden.
 
Weitere Informationen und Anmeldung beim asb, Tel.: 0251-277230, Fax: 0251-276473 und im Internet unter www.asbbmuenster.de

Grundkurs „Systemische Beratung“

Fortbildung zum Thema „Systemische Beratung“
 
Inhaltlicher Schwerpunkt:
FB 03/08
Praxis systemischer Beratung: Kontrakte, Ziele, Prozessverläufe
Mi 11.06.2008, 10:00-17:00
Do 12.06.2008, 10:00-17:00
Fr 13.06.2008, 10:00-14:00
 
Kosten: € 225
 
Ausführliche Informationen und Anmeldung beim asb, Tel.: 0251-277230, Fax: 0251-276473 und im Internet unter www.asbbmuenster.de

Literaturhinweis

Gewalt an Schulen, Pädagogische Antworten auf eine soziale Krise
Hurrelmann, Klaus und Bründel, Heidrun

Seit 20 Jahren beschäftigt das Thema "Gewalt in der Schule" die öffentliche Diskussion. Die Massenmedien erwecken den Eindruck, als nähmen Gewalt und Aggressionen in den Schulen ständig zu. Was aber hat sich wirklich verändert, und wie ist diesen Veränderungen zu begegnen? Klaus Hurrelmann und Heidrun Bründel ziehen kritisch Bilanz- und schlagen eine Fülle von präventiven Maßnahmen vor, u.a. übrigens Spotlight.

Neue Broschüre zum Thema Jugendgewalt

Eine frühzeitige und umfassende Präventionsarbeit ist ein ganz entscheidender Faktor, um Jugendgewalt erfolgreich einzudämmen. Unterstützung hierzu gibt die neue, von der Polizeilichen Kriminalprävention und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen herausgegebene Handreichung "Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen." Die Broschüre richtet sich in erster Linie an Kommunen, Schulen und Polizei. Sie beschreibt aktuelle Befunde zur Entwicklung der Gewalt bei jungen Menschen und zeigt Erfolg versprechende Projekte und Handlungsansätze der Gewaltprävention im Überblick. Die Broschüre können Sie unter www.polizei-beratung.de herunterladen.